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Karte der Bundesländer von Deutschland
Gesundes Kinzigtal Landschaft

Das Gesunde Kinzigtal

Wie Prävention hilft, Pflegebedürftigkeit zu verhindern

Gesundheitstag an einem sonnigen Tag in einem Park mit Informationsständen, Mitmachangeboten und Besucher:innen auf einer großen Grünfläche, umgeben von Hochhäusern.

Prävention beginnt im Quartier

Stadtteilgesundheit als Zukunftsmodell am Beispiel „München – gesund vor Ort“

Helmut Hildebrandt

Interview mit Dr. h. c. Helmut Hildebrandt (OptiMedis AG)

zur Übertragbarkeit des integrierten Versorgungssystems im Kinzigtal und zur Rolle der Kommunen, Interview vom 10.02.2023

MoKo-Fit & behERZt

Projektfamilie MoKo-Fit & behERZt

Wie motorisch-kognitive Bewegungsangebote den Weg von der Stadt aufs Land finden

prosper Fördergerüst Bochum

prosper/proGesund Modell der KNAPPSCHAFT

Managed Care mit regionaler Verankerung im Ruhrpott

PANOS Braunkohleförderband Lausitz

ParkinsonNetzwerk Ostsachsen

Durch frühzeitige Therapie und abgestimmte Prozesse knappe Ressourcen besser nutzen

Ärztenetz Eutin-Malente

Grenzerfahrungen mit digitaler Kooperation und integrierten Behandlungspfaden

AWO Köln Demenz und Migration

AWO Köln – Demenz und Migration

Kultursensible Demenzarbeit in der Kommune. Das Gemeinschaftsprojekt „Demenz und Migration“ der AWO Köln, Interview mit der stellvertretenden Fachbereichsleitung Verena Rech vom 26.02.2026

Ein älterer Mann in einem weißen Hemd unterhält sich mit der Holzfigur KIKO

Wenn Künstliche Intelligenz Gesprächsanlässe für Ältere schafft

KIKO – Ein technologiegestützter Ansatz gegen Einsamkeit im Alter

GESTALT

GESTALT - Gehen, Spielen und Tanzen als Lebenslange Tätigkeiten

Projekte verstetigen statt verpuffen – Was kommunale Gesundheitsförderung heute braucht.

Nachbarschaftsstifter im Generationennetz Gelsenkirchen e.V.

Generationennetz Gelsenkirchen

Partizipation und Netzwerkarbeit als Schlüssel zur Gesundheitsförderung (Beispiel „Generationennetz Gelsenkirchen e. V.“)

GiB bwgt https://gesundinberlin.org/projekt/bewegung-fuer-aeltere-rund-um-die-heerstrasse/

GiB Gesund in Berlin & Projekt Heerstraße

Wo Förderung auf lokale Expertise trifft – Kommunale Verantwortung für gesundheitliche Chancengleichheit

Luftaufnahme Nähe Regnitzlosau

Unternehmung Gesundheit Hochfranken

eNurse schafft Versorgungsbrücken in die häusliche Umgebung

Beispiel zeigt Ältere Damen Gesund und fit 50+ in Freiburg-Weingarten.

Gesund und fit 50+ in Freiburg-Weingarten

Wenn’s am Ehrenamt hängt – Was kommunale Bewegungstreffs leisten und was fehlt

Ältere Personen stehen im Kreis und schauen in die Kamera hinunter.

Gesund Altern und Pflegen im Quartier

Lokale Kümmerer und Planungskreise als Motor gesundheitsfördernder Quartiere

Büsum Küstenlandschaft

Gesundheitszentrum Büsum

Wie eine Kommune ihren Standort für Hausärzte attraktiver macht

Porträtfoto von Frau Dapp

LUCAS-Studie

Die LUCAS-Studie (Longitudinale Urbane Cohorten-Alters-Studie) begleitet seit dem Jahr 2000 in Hamburg eine Kohorte älterer Menschen ab 60 Jahren.

Haffnet Leuchttum Uecker GettyImages

HaffNet, das Ärztenetz am Stettiner Haff

Teamarbeit, Innovationskraft und Nachwuchsförderung ziehen Ärztinnen und Ärzte aufs Land

Engagement im ganzen Land

Gesundheitsnetze schließen Versorgungslücken

Die folgenden Praxisbeispiele liefern konkrete Ideen zur Gestaltung von regionalen Versorgungsbrücken und präventiver Angebote, welche im Interesse der Patientinnen und Patienten vor Ort aufgebaut werden können. Entsprechend der zweiarmigen Studie, wird hier zwischen Projekten mit dem Schwerpunkt "Gesundheitsversorgung" (in der Karte rot gekennzeichnet) und "kommunalen Präventionsprojekten" (blau gekennzeichnet) unterschieden. Damit lassen sich Versorgungslücken im Interesse der Bevölkerung zwar nicht völlig beseitigen, aber spürbar verkleinern. Der Blick auf die Praxis zeigt regionalen Akteuren – von Arztnetzen bis hin zu Kommunen, Vereinen und Sozialorganisationen –, wie sie selbst aktiv werden können und welche Lösungsansätze vor Ort tragfähig sind.

Im regionalen Kontext

Ausgewählte Gesundheitsnetze und Präventionsprojekte

Hierbei wurden auch Praxisprojekte berücksichtigt, die nicht in einem strukturschwachen ländlichen Raum, sondern beispielsweise im städtischen Kontext entstanden sind. Während im medizinischen Bereich oft die Effizienz von Arztpraxen im Vordergrund stand, ging es bei städtischen Präventionsprojekten um die Erreichbarkeit breiter Bevölkerungsschichten im vertrauten Wohnumfeld. Beide Ansätze sind wegweisend für den Umgang mit knappen Ressourcen und liefern wertvolle Impulse für Regionen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.

Breiter Untersuchungsansatz

Unterschiedliche Schwerpunkte und Reifegrade

Die Auswahl der Praxisbeispiele umfasst sowohl populationsbezogene als auch indikations- oder settingbezogene Ansätze. Untersucht wurden Netzwerke und Projekte mit unterschiedlichen Reifegraden. Dies gilt für etablierte medizinische Netze ebenso wie für innovative kommunale Präventionsansätze, die sich im Aufbau befinden. So wird das gesamte Spektrum von ersten Pionierprojekten bis hin zu langjährig erprobten Strukturen sichtbar.

Nicht nur Erfolge

Aus Hürden und Problemen lernen

Die Auswahl schließt bewusst auch Projekte ein, die vor ungelösten finanziellen, personellen oder organisatorischen Herausforderungen stehen oder in Sackgassen geraten sind. Diese Erfahrungen sind für Praktiker und politische Entscheidungsträger gleichermaßen lehrreich. Sie zeigen auf, an welchen bürokratischen, finanziellen oder regulatorischen Hürden sowohl medizinische Kooperationen als auch die ressortübergreifende Zusammenarbeit in der kommunalen Prävention scheitern können.

Interviews mit Expertinnen und Experten

Leitfragen für die Studie

In den Interviews mit den Expertinnen und Experten aus Medizin, Prävention und kommunaler Praxis ging es um eine Vielzahl von Fragen. Die Antworten zeigen, welche Faktoren zum Gelingen kooperativer Ansätze beitragen und wo die größten Hürden liegen.

Dies wurden die Akteure gefragt: 

  • Wie kann trotz eklatanter Lücken im medizinischen und pflegerischen Angebot die Versorgung vor Ort aufrechterhalten werden?
  • Wie sehen Kooperationsmodelle zur Entlastung der ärztlichen Leistungserbringer aus, damit sich Mediziner auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können?
  • Welchen Beitrag können Delegation und Substitution ärztlicher Leistungen durch qualifizierte Pflege- und Assistenzkräfte leisten?
  • Welche Rolle spielt die Digitalisierung bei der Überbrückung räumlicher Distanzen und der Vernetzung der Akteure?
  • Wie lassen sich kommunale Träger und Ressourcen – wie gemeinnützige und Sozialorganisationen (z. B. Caritas, Volkssolidarität), Sportvereine, Volkshochschulen, Wohnungsgesellschaften und Krankenversicherungen – aktiv in die Gesundheitsförderung einbinden?
  • Auf welche Weise können Nachbarschaftstreffs, Beratungsstellen sowie Kultureinrichtungen wie Bibliotheken, Museen und Theater als gesundheitsfördernde Begegnungsorte im Alltag verankert werden?
  • Welche Rolle kann die kommunale Prävention (z. B. durch Bewegungsangebote, Demenzvorsorge und Einsamkeitsprävention) spielen, um die regionale Krankheitslast nachhaltig zu senken?
  • Wie können gemeinschaftliche, auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen (z. B. Mobilität, Wohnen, kognitive Einschränkungen) abgestimmte Strukturen regional gefördert werden?
  • Welche Strategien haben sich unter den bestehenden Finanzierungs- und Anreizsystemen bewährt, und welche Hürden traten beim Aufbau und der Etablierung der Netzwerke und Projekte auf?